Geschichte der Nachsorge und des Qualitätsverbundes
2009: Nachsorge wird Regelleistung Im November 2008 beschließt der Deutsche Bundestag die Änderung der gesetzlichen Grundlage zur Nachsorge. Zum 1.1.2009 wird Nachsorge zur Regelleistung und die Altersgrenze wird angehoben.
2008: Rahmenvereinbarungen der Krankenkassen zur Nachsorge werden angepasst und verbessert. Sie treten ab 1. Juli 2008 in Kraft.
2008: Nachsorge nach Modell Bunter wird beim "Ideenpark Gesundheitswirtschaft" der Financial Times Deutschland ausgezeichnet.
2008: Startet die Nachsorge in Hamburg mit dem Verein "Die Nestbauer" e. V., in Traunstein, Herne/ Datteln, Passau, Itzehoe, Rosenheim, Neuwied am Mittelrhein und Würzburg. Der 50. Bunte Kreis ist etabliert. Es werden 3.500 Kinder in Deutschland mit sozialmedizinischer Nachsorge versorgt.
2007: Pressekonferenz mit Bundesministerin Ulla Schmidt in Berlin. Ministerin Ulla Schmidt, AOK-Rheinland/ Hamburg-Vorstandsvorsitzender Wilfried Jacobs, Professor Rainer Rossi und Horst Erhardt fordern die flächenddeckende Nachsorge in Deutschland ein.
2007: Das Handbuch "Pädiatrische Nachsorge" wird publiziert.
Der Qualitätsverbund und die Nachsorgeeinrichtungen wachsen weiter. Weitere 11 Einrichtungen in Berlin Helle-Mitte, Meckenbeuren/ Ravensburg, Karlsruhe, Heide/ Neumünster, Düren, Hamburg-Eppendorf, Villingen-Schwenningen, Papenburg, Meppen, Deggendorf, und Hamburg folgen.
2006: 12 Einrichtungen in den Städten Berlin, Düsseldorf, Weiden, Göttingen, Bayreuth, Osnabrück, Rostock, Schwerin, Aalen, Göppingen, Amberg, treten dem Qualitätsverbund bei. Nun gibt es auch ein Mitglied über die Landesgrenze hinaus in Österreich. "Een Häerz fir Kriibskrank Kanner"asbl. schließt sich der Plattform in Deutschland an.
2006: PRIMA-Studie weist nach, dass Nachsorge die Familienbelastung reduziert und die Zahl der Arzt- und Klinikbesuche halbiert.
2005: Die Gesellschaft für sozialmedizinische Nachsorge in der Pädiatrie wird gegründet. (GSNP)
2005: Spitzenverbände der Krankenkassen veröffentlichen die Rahmenvereinbarungen und Empfehlungen zur sozialmedizinischen Nachsorge.
Ein Qualitätssicherungssystem wird aufgebaut, nach dem Nachsorgeeinrichtungen nach Modell Bunter Kreis akkreditiert werden.
2005: Start der Nachsorge in Berlin.
2004: Start der Nachsorge in Chemnitz, Hamburg und München 2004: Der Bunte Kreis Augsburg wird zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000
November 2003: Der Bunte Kreis Augsburg gewinnt den Gesundheitspreis "Rufzeichen Gesundheit!" 2003: Start der Nachsorge in Hannover und Heidelberg 2003: Die sozioökonomische Studie zum Bunten Kreis ist abgeschlossen und beweist, dass Nachsorge nicht nur den Familien hilft, sondern auch Kosten spart, weil sich die Klinikliegezeiten reduzieren. In der Folge erreicht eine Gesetzesinitiative, dass "sozialmedizinische Nachsorge" ins Krankenversicherungsrecht aufgenommen wird.
November 2002: Gründung des Qualitätsverbundes Bunter Kreis 2002: Start der Nachsorge in Bonn, Duisburg und Heilbronn
2001: Start der Nachsorge in Aachen
Seit Herbst 2000: Begleitet von wissenschaftlicher Forschung führt der Bunte Kreis Augsburg Qualitätsmanagement ein. 2000: Start der Nachsorge in Coesfeld, Neuburg/Donau und Kempten
Oktober 1999: Das gemeinnützige "beta Institut für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung" wird gegründet. Es bildet NachsorgemitarbeiterInnen aus, erforscht die Nachsorge des Bunten Kreises wissenschaftlich und berät Einrichtungen in ganz Deutschland bei der Einführung der Nachsorge.
1998: Start der Nachsorge in Trier (Villa Kunterbunt) 1998: Errichtung der "Offenen Stiftergemeinschaft Bunter Kreis - Kreissparkasse".
1994-96: Das Konzept wird aus den praktischen Erfahrungen heraus und in Diskussion mit Wissenschaftlern zu einem ganzheitlichen, patientenorientierten Case-Management-Modell entwickelt.
1993: Das Konzept "Augsburger Nachsorgemodell - Der Bunte Kreis" steht.
Ende 1992: "Der Bunte Kreis" als Name wird geprägt. Mai 1992: Gründung der Arbeitsgemeinschaft "Förderkreis Kinderklinik Augsburg" mit dem Ziel, ein praxisfähiges Nachsorgekonzept für Familien mit chronisch, krebs- und schwerstkranken Kindern zu entwickeln. Die erste Familie wird finanziell unterstützt.
1991: Ein Runder Tisch aus Kinderklinikpersonal, Klinikseelsorge und Selbsthilfegruppen wird gebildet und verfolgt die Idee "Nachsorge" konsequent.
1990/91: MitarbeiterInnen der Kinderklinik Augsburg wollen erreichen, dass Kinder früher entlassen und kontinuierlich begleitet werden. Problem: Wie kann die oft notwendige Pflege zuhause gesichert werden? 1990: Start der Nachsorge in Nürnberg.
Weiterführender Link Bunte Kreise in Deutschland
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